Nach 14 Stunden Busfahrt unter der Leitung von meganetten Busfahrern ist die JOTOgemeinschaft heil und putzmunter im ersten Camp angekommen. Die Zelte sind bereits bezogen, alle haben sich gestärkt und die ersten erfrischen sich bereits im Fluss. Fotos und ein Tagesbericht folgen. Ach ja, der Vollständigkeit halber: Hier sind es 28 Grad und strahlender Sonnenschein :-)

Endlich startete das große und lang ersehnte JOTOabendteuer. In einem viel zu großen Bus ging es pünktlich um 19.30 Richtung Südfrankreich. Entgegen der Horrornachrichten bezüglich des krassesten Stauwochenendes, fuhren wir auf teilweise menschenleeren Straßen. Nach einer ersten DVD stand ein kleines Abendessen in Wasserbillig an, das jedoch auf Grund massiven Chipskonsums dürftig ausfiel. Zur etwas verspäteten Kinotime wurden Snackboxen und Süßigkeiten wie am Kiosk gereicht. Nach einer kleineren Schlafpause wurden wir bei allerbestem Wetter in Frankreich begrüßt. Gegen 9.45 erreichten wir unser erstes Camp, das wir nach einer kurzen Abnahmephase bezogen. Im Anschluss wurde das, nachts noch teilweise abgelehnte – Essen herzlichst begrüßt und alle stärkten sich. Mel und Felix stellten als Tagesdienst den Tagesplan vor und teilten die Großgruppe kurzfristig in Kleingruppen ein, die jeweils mit zwei Betreuern die Regeln für das Lager besprachen. Bis zum Nachmittagsprogramm blieb genügend Zeit für eine Erfrischung in Form des Wildwasserflusses oder auch einer Dusche. Gegen 15. 00 Uhr stand „Spaß mit Jojo“ auf dem Programm, wohinter sich Namens – und Kleingruppenspiele verbargen. Unter anderem mussten Namen mit einem Rhythmus geklatscht werden.

Traditionell stand Spaghetti Bolognese auf dem Speiseplan, die teilweise schon in good, old Germany zubereitet wurde. Damit sich alle in den kommenden zwei Wochen auch mit Namen ansprechen können, wurde vor dem wohlverdienten Schönheitsschlaf, eine ordentliche Runde Random Dating gespielt. Jeder Teilnehmer erhielt ein Herz mit seinem Namen drauf und einen Zettel mit unterschiedlichen Kategorien, die es auszufüllen galt. Im Anschluss tauschte sich jeder darüber mit wechselnden Gesprächspartnern aus. In einer Auswertungsrunde wurde ein Herzblatttuch zwischen zwei Gruppen gespannt und jeweils eine Person direkt dahinter platzieren. Nach dem Fall musste der korrekte Namen als schnellstes genannt werden. Im Anschluss mussten die anderen Gesprächskategorien auswendig aufgesagt werden, um möglichst viele Punkte für die Gruppe zu erzielen.

Pünktlich mit der letzten Runde gingen alle freiwillig in ihre Zelte und holten den Schlaf nach.

Heute ging es das erste Mal in die Kanus, um für unsere 2-Tages-Tour die grundlegenden Basics zu sichern. In 4 zeitversetzten Gruppen erklärte uns ein Kanu-Guide verschiedene Wende, – Geschwindigkeits – und Schlagtechniken. Danach durften alle die theoretisch erklärten Aspekte praktisch ausprobieren und sich mit dem Gewässer anfreunden. Nach dem Mittagssnack konnten die Übungskanus noch weiter genutzt und selbstständig der Wildwasserfluss erkundet werden, bevor es bei der Mini- Olympiade noch weiter sportlich wurde.  Spiele wie Mikado, Balancieren auf einer Slackline, Luftballon-Tennis oder ein sehr amüsantes „Wasserpistolen-Becher-Ziel-Schießen“ waren die Herausforderungen für den Nachmittag. Anschließend spielten einige JOTOS Karten im gemeinsamen Camp oder sonnten sich an der Adèche und kühlten sich auch zwischenzeitlich im Fluss ab. Das Thermometer zeigte 34 Grad auf der Anzeige. Zu Abend wurde der Hunger mit Gyros & selbstgemachtem Zatziki, gegrilltem Gemüse, Reis und mit einem griechischen Honig-Joghurt -serviert mit Walnüssen- gestillt. Abends um 21:00 Uhr wurde dann „Mein Flamingo kann“ mit Showmaster Dennis gespielt. Vier Gruppen, darunter auch eine Betreuer-Gruppe, spielten gegeneinander und mussten jeweils einen aus der Gruppe nominieren. Nachdem das konkrete Spiel erklärt wurde, musste jede Gruppe auf ihre Person setzen und sich so gegenseitig battlen (z.B. wie viele Situps schafft eure Person?).

Heute stand die sportliche und mentale Vorbereitung für die morgige Kanutour im Fokus des Tages. Schon beim Frühstück standen alle Betreuer im Sportdress bereit und riefen sich „Schlachtrufe“ zu. Beim Frühstück gab es dann natürlich leckere Fitmacher in Form von Smoothies. Zur Auswahl standen Orange – Ingwer, Himbeere – Orange und Spinat – Ananas – Banane – Kiwi, die alle gleichermaßen weggetrunken wurden. Während die erste Gruppe schon um 9 Uhr zur Höhlen – Wanderung aufbrach, konnte der Rest am HIIT (high intensity intervall training) teilnehmen oder sich selbstständig sportlich betätigen. Mehrere Teilnehmer schwitzen mit Felix und Swen beim Training, während eine Kleingruppe mit den Kanus unterwegs war.

Nach einem ebenfalls sportlich angehauchten Mittagssnack (unter anderem Früchte, Vitamintabletten) ging das Sportprogramm in die zweite Runde. Beim JUMBA (Tanzen mit Jojo) konnten sich alle freiwillig vor der Kulisse der Ardéche zu rhythmischen Klängen austoben. Während der dritten Höhlenwanderung stand dann als Ausklang des Sportprogramms „Wellness“ an. Gesichtsmasken und Haarkuren sollten den ausgepowerten Körper fit machen.

Auch das Abendprogramm war zu Beginn auf die anstehende Tour ausgerichtet. Zunächst erklärte Felix anhand einer Power – Point – Präsentation nochmal das Wichtigste im Umgang mit dem Kanu. Zudem das richtige Durchfahren der unterschiedlichen Stromschnellen und eine Packliste für die Wassertonne, die im Anschluss direkt gepackt werden konnte. Als mentale Vorbereitung versammelte sich danach die komplette Lagergemeinschaft mit Decken unter dem wahnsinnigen Sternenhimmel direkt am Flussufer zu einer kleinen Meditation. Anhand einer Traumreise wurde die Tour schon einmal im Kopf durchlebt und steigerte hoffentlich die eh schon vorhandene Vorfreude ins Unermessliche. Da es morgen früh losgehen und anstrengend werden wird, sollten alle früher den Weg ins eigene Zelt finden und zur Ruhe kommen. Auf freiwilliger Basis konnte aus dem Zelt heraus alleine oder in der Zeltgemeinschaft „nobody is perfect“ gespielt werden. Dazu wurde eine Aussage oder Situation geschildert (z.B. „warum verließen am 20.5.1995 sämtliche Anhänger des HSVs schon vor dem Anpfiff das Stadion in Leverkusen?“). Nach einer kurzen Überlegungsphase musste darauf eine möglichst realistische Antwort verfasst und dem „Postboten“ in einem Briefumschlag überreicht werden. Sämtliche Antworten und die richtige wurden gemeinsam vorgelesen. Danach musste sich jede Person/Gruppe für eine Antwort entscheiden. Punkte konnten durch das Erraten der richtigen Antwort, aber auch für kreative Antworten, auf die andere „reingefallen“ sind, ergattert werden.

 

 

Ein Hinweis zur Erreichbarkeit während der Kanutour: Wir werden über die Notfallnummer auf jeden Fall zu erreichen sein. In ganz dringenden Fällen kann auch die Notfallnummer von Horizonte angerufen werden. Da wir unsere Laptops nicht mitnehmen werden, wird es morgen keinen Bericht und auch keine Fotos geben. Wir versuchen dieses schnellstmöglich nachzuholen, sobald wir wieder hier im Camp sind.  Joto ahoi! 

Nach 6,5 Stunden auf der Ardeche haben wir unseren Biwak Zeltplatz sicher erreicht. Einen ausführlichen Bericht werden wir nach der Kanutour hochladen.

Erstmal zu Beginn: Wir sind alle wieder heile im Camp angekommen und haben keinerlei Verletzungen oder dergleichen zu bedauern. Lediglich schwere Arme, leichtes Rückenziehen und eine gewisse Grundmüdigkeit sind zu beobachten.

Nun mal aber mal chronologisch von Beginn an: Fast pünktlich sind wir am Donnerstag aufgebrochen und wurden mit einem Bus zum Kanuverleih gebracht. Dort deckten wir uns mit Schwimmwesten und Helmen ein, bevor es weiter zu den Booten und Paddeln ging. Nach kurzem Verstauen der Sachen konnte es endlich losgehen und alle stürzten sich in die „Fluten“.  Im Gegensatz zum Jahr 2013 kenterten bei der ersten Stromschnelle der Kategorie 3 nicht die Hälfte aller Kanus, sondern nur ein einziges. Generell war die Truppe sehr sportlich und ehrgeizig unterwegs, sodass wir bereits nach 6 Stunden „schon“ unseren Biwakplatz erreichten. Da die Schlafplätze auf einem leicht hügeligen Gelände liegen, mussten nochmal alle Kräfte mobilisiert werden. Effektiv wurden die Schwimmwesten um die Paddel gespannt, die Helme drangekettet und die Tonnen darauf nach oben transportiert. Da ein Gewitter und Regen angekündigt waren, musste schnell geduscht und die Zelte aufgebaut werden. Passend vor dem ersten Regen war der Grill Gott sei Dank schon so warm, dass die ersten Calzonepizzen gegrillt werden konnten. Leider fing es danach stark an zu regnen und alle suchten ihr Zelt auf.

Nach einem kurzen, jedoch weit genug entfernten Gewitter, kam es zu einer ganz besonderen Begegnung: Während sich fast alle Flamingos draußen vor den Zelten entspannten, wuselte es im Gebüsch und ein grunzendes, ausgewachsenes Wildschwein kam fröhlich auf uns zu. Die Freude war jedoch nur einseitig, sodass die Flamingos zunächst das Weite suchten. Nach einem kurzen Aufklärungsgespräch an der Rezeption stellte sich heraus, dass das Schwein namens „Albert“ jeden Abend auf dem Campingplatz nach dem Rechten sieht und auf Futtersuche geht. Dementsprechend wurden heute einige Kekse, Reiswaffeln, Äpfeln und natürlich – wie es sich nach dem Essen gehört – eine Zahnbürste als Verluste gemeldet.

Nach einer, zugegeben für die meisten Flamingos recht kurzen und nicht soo komfortablen Nacht auf dem Zeltboden, ging es nach einem Frühstück im Stehen schnell wieder in die Kanus und auf die zweite Etappe. Immer das finale Ziel vor Augen, mussten alle nochmal ordentlich Hackengas geben und das Gelernte anwenden, da teilweise starker Wind aufzog, der das Vorankommen erschwerte.

 

Gegen 12.30 war es geschafft und wir erreichten wohlbehalten unseren Anleger. Mit einem Bus ging es dann zurück zum Kanuverleih und danach zum Camp. Da es bereits morgen zum zweiten Camp gehen wird, müssen heute noch alle Zelte und Koffer aufgeräumt werden. Es wird sich wohl auch keiner über eine schnelle Nachtruhe beschweren.

Heute Morgen waren um 10 Uhr die Zelte geräumt und die JOTOS startbereit für den Transfer in das neue Camp in der Camargue. Leider kam es zu Komplikationen mit dem Bus, der eine Gruppe aus unserem Zielort brachte, mit dem wir in den Süden weiterreisen sollten. Daher stiegen die JOTOs erst gegen 13:45 Uhr die Reise an. Ein 2-stündiger Stopp in der idyllischen Stadt Avignon gab uns die Möglichkeit, den Tag noch für etwas Kulturkunde zu nutzen. Neben und unter der berühmten Brücke von Avignon wurde lauthals das umgedichtete „JOTO-Avignon-Ständchen“ gesungen. Neben dem Papstpalast, der Oper und vielen kleinen Lädchen haben sich fast alle Teilnehmer in einem bekannten Fast-Food-Restaurant versammelt und sich mit Eis oder Burgern den kleinen Hunger ausgetrieben. Nach dem Besingen der Kreisverkehre und einem Grölen von vielen Lagerliedern während der Fahrt, kamen wir gegen 19:30 Uhr in Le-Grau-du-Roi an. Der Einzug in die Zelte verlief reibungslos, da viele Handgriffe und der Ablauf schon „eingeübt“ waren. Zum Abendessen wurden Hot Dogs und Obstsalat angeboten. Da der Campingplatz, der zur Hochsaison 10.000 Besucher aufnimmt, Partys anbietet, zog es uns JOTOs zum Abschluss des Tages noch auf die Tanzfläche und wir zappelten in den nächsten Tag mit viel Vorfreude auf die kommende Woche. Kleiner Hinweis zu den Berichten und Fotos: Auch wenn der Campingplatz riesig ist und viele Touristen beherbergt, ist das WLAN deutlich schlechter als noch im ersten Camp. Wir müssen daher immer wieder neu gucken, ob es ausreicht, um neue Berichte und Fotos hochzuladen. Wir geben unser Bestes!!!

Heute gönnten wir uns endlich mal das Nachholen einer richtigen Mütze Schlaf, indem wir das Frühstück auf 10 – 11 verschoben. Letztendlich muss man allerdings festhalten, dass diese Zeit von uns sehr optimistisch geplant war, da sich 35 Grad ohne Bäume, die dem Zelt Schatten spenden, auch durchaus schon gegen 9 bemerkbar machen. Dennoch hielten es die meisten Flamingos alleine schon aus Prinzip bis 9.30 in ihren Zelten aus und gönnten sich im Anschluss eine ordentliche Stärkung. Danach wurde – wie jeden Tag – der Tagesplan vorgestellt, allerdings diesmal mit vielen zusätzlichen Infos: Unter anderem gibt es seit heute einen speziellen Abmeldedienst, wenn man das JOTO – Camp, bzw. den Campingplatz verlassen und z.B. zum Strand gehen möchte, sodass wir immer eine Übersicht haben, wo sich welcher Flamingo „rumtreibt“. Zudem stellten wir die Zusatzangebote hier vor Ort, z.B. Paintball, Minigolf, Bananaboot sowie unseren JOTO – Spieleordner vor. Dieser wird jeden Nachmittag von einem Spieledienst behütet und bietet Teilnehmern, die während der programmfreien Zeit ein Kleingruppenspiel spielen wollen, eine Auswahl an unterschiedlichen Spielformen.

Gegen 12.00 Uhr fand der Programmpunkt „kleine Reise gruppenweise über ´n Campingplatz“ statt. Um das krasse Dorf hier richtig zu erkunden, führte uns der erste Weg zur Rezeption und von da aus zu den hot spots“ Aqua Parc mit verschiedenen Rutschen, dem Minigolfplatz und natürlich zum Eingang des Strands. Während der Freizeit nutzten alle direkt die Möglichkeit des Ausprobierens und meldeten sich fast geschlossen Richtung Poolanlage ab. Um 14.00 Uhr startete dann der erste „richtige“ Programmpunkt called „Strandeinweihung“. Für einen ersten Moment des Kopfschüttelns seitens der Teilnehmer sorgte das Betreuerteam, welches komplett verkleidet aus dem Küchenzelt stolzierte. Allen voran Felix in seinem Partymönchskostüm, gefolgt von Larry und Jojo im Bauchtänzerdress und dem Rest mit indischen Accessoires ausgestattet. Nach einer kurzen Erläuterung wanderten alle zum Strand und legten sich dort in einen kleinen Meditationskreis, in dem ein Redefeuerzeug und Räucherstäbchen rumgereicht wurden. Jeder äußerte sich nach der Reihe kurz zu seinem derzeitigen Befinden, seinen Wünschen und Assoziationen zum Strand. Festzuhalten ist, dass alle bis jetzt total begeistert sind und seit gestern ein durchgängiges Gemeinschaftsgefühl empfinden, was uns natürlich alle extrem happy stimmt. Danach ging es endlich ins Wasser (allerdings nur mit den Füßen) und das Meer wurde ebenfalls jototypisch begrüßt und alle einzeln in einer speziellen Zeremonie gesegnet: Zuerst gab es einen Aschestempel auf die Stirn, anschließend wurde das „Blut“ aus einer Melone getrunken und Mönch Felix vollendete die Segnung mit einer Klobürstenweihe.  Eine ordentliche Humba leitete vom esoterisch angehauchten zum Partyteil über. Tomorrowlandmusik stimmte die Gemeinschaft auf eine kleine Party ein, die in das – mittlerweile schon traditionellen – Holifestival überging. So bekam jeder eine kleine Tüte mit gefärbtem Maismehl, das auf eine passende Musikstelle ausgerichtet, in die Luft geworfen wurde. Der teilweise recht stürmische Wind sorgte dafür, dass auch andere Strandbesucher Teil unseres Festes wurde, aber dennoch waren nachher alle zumindestens leicht mit bunter Farbe bedeckt und eine Fotosession begann. Nicht nur um sich zu entfärben, ging es dann endlich mit allen ins nasse und doch recht kühle Blau. Auf Grund der kleinen Anstrengung „fraßen“ alle die zur Snacktime gereichten Speisen bis auf die letzten Krümel weg und sammelten so Kräfte für die Wasserbombenschlacht, für die rund 200 Wasserbomben befüllt und zum Strand geschleppt werden mussten. Beim Spiel „Capture the flag“ mussten zunächst Wasserbomben und Personen strategisch im eigenen Feld platziert werden. Ziel war es, im gegnerischen Feld die Fahne zu klauen und ins eigene zu bringen. Erschwert wurde dieses Vorhaben allerdings durch Wasserbomben, bei deren Treffer man leider ausgeschieden war. 

Gegen Abend standen weitere Highlights auf dem Programm. Zunächst duellierten sich zwei Kleingruppen beim Brettspiel XXL – Abend im Menschenmemory und Twister, bevor als Überraschung eine Cocktail -happy – hour eingeläutet wurde. Zu jedem Cocktail wurde eine speziell angefertigte JOTO – Sonnenbrille (natürlich mit pinken Bügeln) gereicht, die zusammen mit den JOTO – Festivalbändchen die diesjährigen „give aways“ für die Teilnehmer darstellen. Während des genüsslichen Schlürfens konnten Fotos und erste Videos der vergangenen Tage als Diashow angesehen und in Erinnerung geschwelgt werden.

Im Anschluss ging der Brettspieleabend mit „Extrem Activity“ weiter. Unterschiedliche Begriffe mussten entweder erklärt, gezeichnet oder pantomimisch dargestellt werden. Besondere Highlights waren die Felder, die mit extrem gekennzeichnet waren, da dort unter erschwerten Bedingungen gespielt wurde (mit einem XXL Stift zeichnen, beim Hüpfen erklären, mit Toast im Mund erklären etc.).

Den Abschluss bildete das Spiel „Schiffe versenken“, das natürlich passend zum Titel des Abends auch in großem Format gespielt wurde. So setzten die Teilnehmer Wasserflaschen auf eingezeichnete Felder eines Tisches.

Völlig erschöpft, aber unserer Ansicht nach glücklich und geflasht von den ganzen Highlights, fielen die Jotos in den wohlverdienten Schlaf. Wenn sie nach diesem vollen Tag davon ausgehen, dass wir unser Pulver schon verschossen haben, werden sie wohl spätestes morgen eines besseren belehrt werden… Mehr davon morgen!

Heute Morgen machten die JOTOs schon nach dem Betreten des Pavillons große Augen, da dort ein Tatort mit den Umrissen einer Person eingezeichnet war. Kurz nach dem Frühstück trat der Detektiv Holmes überraschend auf und berichtete von einem Mord an einer Frau, der in der letzten Nacht gegen 2.45 passiert sein müsste. Um schneller den Täter unter den knapp 10.000 Campingbesuchern ausfindig zu machen, mussten alle JOTOs bei der Ermittlungsarbeit helfen. Dazu teilten sich die Teilnehmer in 4 Kleingruppen ein, gaben sich Gruppennamen und nahmen die Arbeit auf. Eine erste Szene, die Indizien lieferte, trug sich kurz darauf am Lagerkiosk zu: Letizia und Jennifer berichteten von der Party letzte Nacht und dass einige einen heftigen Filmriss gehabt haben müssen. Einer von ihnen war auf jeden Fall Atze Justin, der mit der Ermordeten die Party verlassen wollte, sich aber nicht ganz sicher ist, ob es dazu wirklich gekommen sei.

Angesichts der erneuten 34 Grad nutzten viele Jotos die Freizeit für einen Besuch beim Aqua Parc, bzw. gingen schon früher zum Strand, bevor die komplette Lagergemeinschaft zu den Beach Battles nachkam. In verschiedenen Spielchen duellierten sich zwei Gruppen. Unter anderem mussten sie innerhalb von 4 Minuten so viele „Schnitzel“ wie möglich panieren. Dazu wurde ein JOTO ins Wasser transportieren und nachher im Sand gewälzt. Zudem mussten noch eine Murmelbahn sowie eine Menschenpyramide gebaut und Wasserbomben mit einem Deckenkatapult zugeschossen werden. Während der Spiele trug sich eine zweite Szene mit Indizien im Mordfall „Pia“ zu: Ihre beste Freundin Katharina wurde per Telefon über ihren Tod informiert und brach vor allen Leuten tragisch zusammen. Franzose Francoise eilte ihr zur Hilfe, während sich die Atzen Chris und Jerome ausgelassen über die letzte Partynacht unterhielten. Genau wie Atze Justin konnte sich auch Chris nicht an das Ende erinnern.

Nach der kleinen Anstrengung steuerten alle Vögel zielsicher das Wasser an und tobten ausgelassen.

Auf Grund des speziellen Abendprogramms (Katamarantour) wurde heute Mittag „richtig“ gespachtelt und deswegen das Besteck und Geschirr der Teilnehmer „konfisziert“. Weitere Hinweise bezüglich der Mordwaffe und des genauen Orts erhielten die Teilnehmer dann beim Spiel Cluedo mit Larry und Jojo. Letztendlich stellte sich heraus, dass der lieb auftretende Franzose Francoise ein doppeltes Spiel trieb: Nach außen hin der hilfsbereite Freund von nebenan, aber in Wirklichkeit tötete er Pia aus reiner Eifersucht, da sie ständig mit anderen nach Hause ging und er dieses emotional nicht aushielt.

 

Quasi als Belohnung für die hervorragende Ermittlungsarbeit startete ein kleiner Fußmarsch Richtung Hafenbereich. Dort wartete ein Katamaran auf uns. Schnell brachten unsere Küchencoaches auch noch die Verpflegung an Bord und schon konnte es auf große Fahrt gehen. Alle Jotos belagerten den Bug des Katamarans und genossen die außerordentliche Mischung aus lauer Luft, guter Tanzmusik und der untergehenden Sonne. Kurzum wurde erstmal direkt ein Maccarena getanzt und die JOTO - Bus- CD eingelegt, sodass die Party richtig starten konnte. Um sich zu erfrischen, wurde ein Badestopp eingelegt, den fast alle ausnutzten und von Bord sprangen. Danach wurde das grandiose Essen serviert, was natürlich draußen genossen wurde. Passend zum Sonnenuntergang ging es dann zurück in den Hafen und von da aus entweder zu Fuß oder mit dem Bus zurück ins Camp, in dem das nächste Highlight schon wartete: Mega Schaumparty! Fast alle schnappten sich direkt ein Handtuch und verbrauchten ihre letzte Energie dort.

Nachdem die letzten Tage bis auf die Sekunde durchgeplant waren, entschieden wir uns kurzum für ein bisschen Chillen. So stand allen nach dem Frühstücksbuffet reichlich freie Zeit zur Verfügung, die unterschiedlich genutzt wurde: Eine Kleingruppe begab sich zusammen mit Hooge zum Hafen und startete eine rasante Fahrt mit dem Bananaboot. Die anderen versuchten Schlaf nachzuholen, ihre Fähigkeiten im Doppelkopf zu verbessern oder Souvenirs für die Lieben in „good old Germany“ zu kaufen.

Am Nachmittag suchten viele den Aqua Parc auf und entspannten dort oder besuchten das „Boulodrome“ und verfolgten „spannende“ Partien.

Abends kamen alle wieder in der eingeschworenen Gemeinschaft zusammen und versammelten sich nach einem köstlichen Burgeressen mit der legendären „Big Mac Sauce“ zum Zappingabend. Dabei zappten sich Hooge und Felix durch verschiedene Shows, die immer durch unterschiedliche Werbeclips angekündigt wurden. Unter anderem mussten bei „Dingsda“ Begriffe erraten werden, die Betreuer kindgerecht beschrieben. Bei „Grill den Henssler“ wurden Gewichte eingeschätzt, Produkte / Küchenutensilien gemerkt und 1 L Wasser geschickt aufgeteilt, um im Wiegen gegen die gegnerische Mannschaft zu bestehen. Unter der Show „Jotos kennen“ verbarg sich ein Spiel, bei dem sich die Jotos gegenseitig einschätzen mussten. Bereits am Transfertag im Bus hatte sich schon jeder schriftlich zu verschiedenen Dilemmatasituationen geäußert, wie z.B. „Du hast verschlafen und kommst zu spät zur Schule! Wie reagierst du?“. Für jede Situation standen verschiedene Verhaltensmöglichkeiten zur Verfügung, zwischen denen man sich entscheiden musste. Beim Abendprogramm wählte dann eine Gruppe jeweils einen JOTO aus der gegnerischen Mannschaft, der/die eingeschätzt werden musste. Pro richtiger Einschätzung konnten Punkte ergattert werden. Besonders lustig ging es beim „Sockensingen“ zu: Jede Socke sang beim Berühren einen kurzen Ausschnitt eines Lieds. Nacheinander mussten die Socken so „aktiviert“ werden, dass das Lied in der richtigen Reihenfolge erklang. Improvisationstalent war bei der Show „Frei Schnauze“ gefragt. In mehreren Spielen musste spontan reagiert und geschauspielert werden. Beim ABC – Spiel durfte ein Satz immer nur mit einem bestimmten Buchstaben in Reihenfolge des Alphabets beginnen, also der erste mit A, der zweite mit B etc. In der ersten Situation wollte ein Paar eine Reise im Reisebüro buchen, während in der zweiten Situation ein Arztbesuch anstand. Als Letztes zappten sich Felix und Hooge in die Show „Lippenlesen“. Eine Person hatte dabei einen Kopfhörer mit lauter Musik auf. Eine andere stand dieser gegenüber und musste äußerst deutlich ein Wort artikulieren, sodass die andere es auf Grund der Lippenbewegungen erkannte, ohne es jedoch hören zu können.

Ein besonderes Highlight stand danach an, indem die komplette Lagergemeinschaft mit Schlafsack und Kissen bewaffnet Richtung Strand zog und dort ihr Quartier für die Nacht aufschlug. Da nur einige Petroleumlaternen für Licht sorgten, konnten alle den wundervollen Sternenhimmel genießen. Auch wenn erst am 12.8 der Höhepunkt des Perseidenschauers (hohe Dichte an Sternschnuppen) erreicht wird, konnten zumindestens vereinzelt welche entdeckt werden.

 

 

 

Heute Morgen kamen die meisten JOTOs leicht verschlafen, aber überglücklich von ihrer Strandübernachtung wieder und stürmten direkt zum Frühstücksbuffet. Danach ging eine Gruppe von 16 Teilnehmern und 4 Betreuern zum Paintball, welches viele als Alternative zur Höhlentour gewählt hatten. 2 Runden wurden in 5er Gruppen gegeneinander gespielt, bevor es in einem gerade erst eröffneten Parcours mit Soft – Bogenschießen weiterging. Dabei hatten die Pfeile eine dicke Schaumstoffkugel an der Spitze, sodass zusammen eine Art „capture the flag“ gespielt werden konnte. Die restlichen Teilnehmer verblieben teilweise im Camp oder machten nochmal den Strand unsicher, auf dem jedoch viel Sand durch die Gegend gewirbelt wurde, sodass das Vergnügen eher kurzweilig war.

Nach einem ausgiebigen Mittagssnack standen die ersten Vorbereitungen für die morgige Abfahrt an: Die Teilnehmer kümmerten sich um die Koffer und ihre Zelte, während in der Küche das heutige Dinner und Utensilien für das Abschlussgrillen zubereitet wurden. Da wir morgen bereits um 10.00 Uhr das Camp räumen müssen, jedoch erst gegen Abend die Heimreise antreten werden, muss bereits heute alles erledigt werden. Vor dem Abendessen stellten Felix und Hooge mögliche Ziele für JOTO 2017 vor. Um eine möglichst hohe Teilnehmeridentifikation zu erreichen, soll – wenn möglich – gemeinsam über ein Ziel gesprochen werden. Zudem lagen Feedbackzettel aus, um auch im Nachklang von Joto noch weiter im Betreuerteam reflektieren und Konsequenzen ziehen zu können.

Am Abend waren die Tische und der Pavillon festlich geschmückt und alle hatten sich für das Abschlussdinner angemessen in Schale geworfen. Von den Betreuern wurde ein 3 Gänge Menü serviert, bestehend aus Antipasti mit echten, französischen Delikatessen, wie Schnecken, aber auch italienischen Highlights (Oliven, Chorizo, Schafskäse, Bruscetta, Tortilla). Die Hauptspeise bildete eine Nudelpfanne mit Chorizo und Tomatensauce, bevor sich alle am Ende über eine Eistorte mit Früchten hermachte. Das Dinner ging fließend in einen Casinoabend über, bei dem mit JOTOdollar bezahlt wurde. An verschiedenen Stationen konnte das Geld gesetzt und im besten Fall vermehrt werden. Zur Highlightstation zählte Zweifels ohne die Malstation mit spezieller Farbe als Vorbereitung für die anstehende Half Moon Party, bei der eine Schwarzlichtkanone aufgehängt wurde und die fluoreszierenden Gemälde auf der Haut richtig zur Geltung kamen.

Nach weiteren unvergesslichen Stunden, verzogen sich alle mit den ersten Wehmutsanzeichen zum letzten Mal in die Zelte.

 

 

Aus Sommercamp soll 2020 ein Herbstcamp werden

Da die sehr frühen Sommerferien für viele Betreuer ein Problem sind, versuchen wir aktuell anstatt eines Sommercamps ein Camp in den Herbstferien auf die Beine zu stellen.

Wir hoffen dass ihr trotzdem einen schönen Sommer habt und mit uns im Herbst verreist.

Weitere Informationen folgen.

Euer Betreuerteam

Mischa
Beste Nachbarn
Hey! Vielen Dank für die schönen Abende des Austauschs und der wahnsinns Gespräche. Auch wenn die in der Erinnerung ein wenig nebulös sind. ;) Ihr wart die besten Campnachbarn der letzten Jahre! Und danke für die Postkarte! Die Ju-Mu's
Mittwoch, 07. August 2019